Diese Zitronen-Cookies sind vegan zubereitet, schmecken unglaublich fluffig und leicht. Die Zubereitung ist Kinderleicht! Probiere es unbedingt aus!

Mehr über diesen leckeren veganen Zitronen-Cookies

Ein Rezept, das einem nicht auf den Keks geht: Cookies sind zu jeder Tages- und Nachtzeit essbar. 

Dabei sind Cookies mehr als nur der englische Name für Kekse. Sie beschreiben eine amerikanische, handtellergroße Kekssorte, die einen knusprigen Rand und eine weiche Mitte mitbringen.

Für Keksteig-Naschkatzen also das beste aus zwei Welten!

Und ob als schnelles Frühstück, süßer Snack für zwischendurch oder zu einer guten, starken Tasse Darjeeling – vegane Zitronen-Cookies sind die perfekte Kombination aus süßem Keks und sommerfrischer Zitrone.

Zudem sind sie schnell hergestellt und gebacken, falls sich das nachmittägliche Kaffeetrinken spontan ergibt.

Grundrezept für vegane Zitronen-Cookies

Für ca 30 Stück

  • 250 g vegane Margarine
  • 200 g Zucker
  • 100  g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Banane
  • 400 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 unbehandelte Zitrone (Schale)
  • 1 Prise Salz

Zitronen-Cookies backen:

  1. Margarine, Zucker, Salz und Vanillezucker mit der Banane zu einer cremigen Masse verrühren.
  2. Mehl, Backpulver und Natron dazusieben und mit einem Handrührgerät zu einem Teig verrühren. Je nach Margarine klappt das mit einem Schneebesenaufsatz oder einem Knethaken besser.
  3. Ein Backblech mit Backpapier belegen und mit einem Esslöffel 9 Teighaufen darauf setzen. Achte auf genug Abstand, die Cookies laufen beim Backen breitflächig auseinander. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, löffele nur 6 Teighaufen auf.
  4. Auf mittlerer Schiene 10 Minuten bei 150 Grad (Umluft) backen lassen. Wenn die Cookies fertig sind, sollten sie noch eine weiche Mitte mit zarter goldener Färbung haben und an den Rändern die Farbe von gold-braunem Karamell aufweisen.
  5. Die Cookies auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen und solange wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist. Lauwarme Cookies schmecken toll zu Tee und Kaffee, für die Dekoration müssen sie aber vollständig abgekühlt sein.

Hinweis: Die geriebene Zitronenschale gibt es übrigens auch direkt fertig zu kaufen, aber aus der abgeriebenen Zitrone kannst du bunte Sommercocktails mixen!

leckere zitronen kekse
vegane zitronen cookies
zitronen kekse vegan

Sauer macht lustig – Varianten für Zitronen-Cookies

Das tolle an Cookies ist, dass sie nach Herzenslust mit anderen Geschmacksnuancen kombiniert werden können. Das gibt nicht nur einen individuellen Touch, sondern die helle Farbe der Zitronen-Cookies wirkt wie eine weiße Leinwand und lässt daher andere Farben hell leuchten.

Sehr gerne werden Zitronen-Cookies mit Früchten, Nüssen und Schokolade gebacken:

Mit veganer weißer Schokolade

Du brauchst zusätzlich zum Grundrezept:

50 g vegane weiße Schokolade

Natürlich passen auch andere vegane Schokoladensorten zu Zitronen-Cookies, aber besonders vegane weiße Schokolade harmoniert farblich toll mit dem Teig. 

Auch gibt es ganz viele Möglichkeiten der Kombination: Du kannst die Schokolade raspeln und direkt in den Teig einrühren oder du kannst sie auch grob hacken oder als Chocolate Chip kaufen und erst kurz vor dem Backen auf die Teighaufen einstreuen. 

Und wenn du Lust auf etwas Besonderes hast: Nimm die Cookies kurz vor Backende aus dem Ofen, raspel weiße Schokolade großzügig über die Oberfläche und backe dann für 2 Minuten weiter. So hast du eine nur leicht angeschmolzene, strukturreiche Dekoration auf der Oberfläche und einen klasse Geschmack im Keks!

Mit Macadmia-Nüssen

Du brauchst zusätzlich zum Grundrezept:

30 g Macadamia-Nüsse

Macadamia-Nüsse kommen aus Australien und wenn jemand Erfrischung in der heißen Jahreszeit braucht, dann wohl der australische Kontinent! Eine Kombination mit Augenzwinkern also!

Für die Teigmenge im Grundrezept hackst du eine Nuss für je zwei Zitronen-Cookies. Wie groß die Stücke werden, bestimmst du selbst.

Streue die Stücke dann kurz vor dem Backen auf die Teighaufen und drücke sie mit einem Löffel ganz leicht in den Teig ein. 

Diese Variante kannst du übrigens 1:1 für deine Lieblingsnuss verwenden!

Mit Himbeeren

Du brauchst zusätzlich zum Grundrezept:

100 g TK-Himbeeren

Hinweis: Frische Himbeeren sind zum Kekse-Backen nicht gut geeignet, da sie nicht von Teig umschlossen sind und daher schnell matschig werden. Tiefgefrorene Himbeeren sind trockener und daher viel besser für Kekse geeignet.

Drücke die Teighaufen flacher auf das Backblech und belege sie mit den Himbeeren. Die Backzeit ist dadurch um ca 2 Minuten verkürzt, entscheide dies aber nach der Färbung der Kekse.

Himbeeren kannst du übrigens auch toll mit Nüssen oder weißer Schokolade kombinieren! Dafür nimm jeweils nur die Hälfte der angegebenen Mengen.

Mit Orange statt Zitrone

Wer Zitrone nicht mag, kann die Schale auch 1:1 mit geriebener Orangenschale ersetzen. Das nimmt die Säure etwas aus dem Geschmack und ersetzt sie mit dem saftigen Geschmack der Orange.

Hier bietet sich dann natürlich an, die Cookies mit kandierten Orangenscheiben zu dekorieren!

Grundwissen für veganes Backen

Vegan zu backen ist weitaus weniger aufwendig, als viele glauben. Denn es fußt viel auf dem Prinzip: Backen mit schon vorhandenen Zutaten statt zusätzlichem Einkauf.

Die vegane Backstube setzt nicht allein auf die Frage von Tierwohl. Sie orientiert sich an Werten von Nachhaltigkeit, Klimaschutz und FairTrade. Vegane Produkte sind sehr häufig auch unter ökologischen Aspekten hergestellt: mit Strom aus erneuerbaren Energien, Produkten aus regionalem oder ökologischem Anbau und kurzen Vertriebswegen.

Auch sind vegane Produkte oft länger haltbar oder geeigneter für Vorratshaltung als tierische Produkte und produzieren daher wesentlich weniger Lebensmittelverschwendung.

Als zusätzlicher Nebeneffekt kommt die vegane Backstube auch einigen weit verbreiteten Lebensmittelallergien entgegen. So leben viele Menschen mit ausgeprägter Laktoseintoleranz vegan, da sie so sicher sein können, dass in ihren Produkten auch keine Spuren von Milchprodukten enthalten sind.

Vegan zu backen ist also mehr als der Verzicht auf tierische Produkte.

Zutaten für unsere veganen Zitronen Cookies

  • 200g Protein Mehl (Alternativ Vollkornmehl)
  • 1TL Speisestärke
  • 1/2TL Backpulver
  • 120g vegane Butter
  • 80g Xucker oder Zucker
  • 2TL Mandelmuss
  • 2TL geriebene Zitronenschale
  • 4EL gepresster Zitronensaft
  • 1/2TL Vanille Extrakt
  • Für die Glasur:
  • 30g Xucker oder Zucker
  • 4EL gepresster Zitronensaft

Zubereitung:
In einer Schüssel Butter und Zucker mixen.
Zitronenabrieb, Speisestärke, Vanilleextrakt, Mandelmuss, Zitronensaft und Backpulver hinzugeben.
Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Den Teug in kleine Kekse formen und aufs Backblech legen
Bei ca. 10-12 Minuten backen.

Gut auskühlen lassen, mit Zuckerguss oder Zuckerglasur bestreichen und genießen.

Was kann ich beim veganen Backen wie ersetzen?

Die größten Unterschiede beim veganen Backen machen Milchprodukte und Eier. Während es für Milchprodukte schon sehr gute vegane Alternativen gibt, deren Konsistenz dem tierischen Produkt sehr nahe kommt, ist der Ei-Ersatz oft vom Rezept abhängig. 

Insgesamt gilt, beim veganen Backen noch mehr als beim veganen Kochen, dass sehr genau darauf geachtet werden muss, dass sich die Teigkonsistenz möglichst wenig verändert. Sonst stimmen Backzeiten und -temperaturen nicht mehr und das Ergebnis wird nicht ansatzweise so lecker wie erhofft.

Mit etwas Übung geht veganes Backen aber leicht von der Hand.

Milchprodukte ersetzen

Als allererstes bieten sich immer vegane Ersatzprodukte an: Pflanzliche Milch, Sojaquark, pflanzliches Öl oder vegane Margarine.

Sie machen nur einen marginalen Konsistenzunterschied im Teig aus und sind oft in „backfertigen“ Größen zu kaufen, produzieren also keinen noch zu verarbeitenden Überschuss.

Bei Öl liegt die Sache anders: Pflanzliches Öl kann wunderbar Butter ersetzen, sorgt aber für wesentlich mehr Flüssigkeit. Zudem muss auf einen möglichst neutralen Geschmack geachtet werden – niemand möchte herbes Olivenöl in der Torte!

Es bietet sich aber gerade deswegen an, wenn für andere Produkte diese Flüssigkeit fehlt, wie zum Beispiel bei einem sehr trockenen Ei-Ersatz. Zudem ist es in jedem Supermarkt zu finden, was bei veganer Margarine nicht immer der Fall ist.

Denn bei veganer Margarine muss immer auf die Kennzeichnung als veganes Produkt geachtet werden, da manche Hersteller für den Geschmack oder die Streichfähigkeit auf den Zusatz von Milchprodukten zurückgreifen.

Ei ersetzen

Es gibt in vielen Supermärkten inzwischen auch veganes Ei-Pulver zu kaufen. Dieses ist auf einen perfekte Ersatz für Ei abgestimmt und liefert eine genaue Anleitung mit, wie viel Gramm Pulver du ein Ei ersetzt.

Es ist daher für die Konsistenzfrage des Teigs klasse – jedoch sollte es nicht für einen einmaligen Backeinsatz extra angeschafft werden, da man es ausschließlich für die vegane Küche braucht. Wenn du oft vegan kochen und backen möchtest, ist es aber eine absolut Empfehlung.

Es gibt darüber hinaus viele Alternativen, bei denen jedoch die Teigkonsistenz immer mitgedacht werden muss. Gerade, wenn das Rezept mehr als zwei Eier verlangt, sollten Alternativen kombiniert werden, um flüssig und trocken zu einem ei-ähnlichen Gemisch auszugleichen.

Banane

Bananen binden Teig sehr gut und sind daher immer einen Gedanken wert. Gleichzeitig süßen sie mit und unterlegen Gebäck mit ihrem Eigengeschmack – das kann Fluch und Segen sein. Überlege also, ob Bananengeschmack ins Gebäck passt.

Verhältnis: 1 Ei = 1/2 Banane

Apfelmus

Geschmacksneutraler und flüssiger als Banane ist Apfelmus. Es bindet nicht sehr gut und sollte daher nicht mehr als 2 Eier ersetzen, sorgt aber für eine tolle Luftigkeit in Kuchen. 

Verhältnis: 1 Ei = 1 EL Apfelmus

Aquafaba 

Aquafaba ist Kichererbsenwasser. Es kommt der Konsistenz von Eiweiß sehr nahe und kann zu einer eischneeartigen Masse aufgeschlagen werden. Allerdings gibt es einiges an Eigengeschmack ins Gebäck ab. Außerdem solltest du für die Kichererbsen eine Verwendung haben, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

Verhältnis: 1 Ei = 2 EL Aquafaba.

Stärke

Stärke bindet Teig extrem gut und wird daher gerne mit einem flüssigen Ei-Ersatz kombiniert. Es hat keinen Eigengeschmack und ist praktisch in jeder Küche zu finden.

Verhältnis: 1 EI = 2 EL Stärke

Chiasamen

Chiasamen sind nicht nur für sich allein ballaststoffreiches Superfood, sondern helfen als Ei-Ersatz sehr gut in der Teigkonsistenz. Sie werden auch oft für veganen Pudding verwendet.

Du musst Chiasamen vor dem Einsatz mindestens ein paar Minuten aufquellen lassen, noch besser über Nacht. Dafür gibst du 2 EL Wasser zu jedem 1 EL Chiasamen.

Verhältnis: 1 Ei = 1-2 EL Chiasamen (ungequollen abgemessen)

Vegane Dekorationsideen für Zitronen-Cookies

Das Auge isst mit!

Und gerade auf den großen, breitflächigen Cookies kann man der eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Ob mit Glasur, 3-D-Figuren aus Fondant oder Lebensmittelfarbe: Jedes Backblech ist eine neue Sammlung von potentiellen Kunstwerken!

Vegane Glasurideen

Ganz klassisch können vegane Zitronen-Cookies mit einer Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft überzogen werden. Das hebt den sauren Geschmack besonders heraus. 

Auch vegane weiße Schokolade macht sich sehr gut auf den Cookies. Beide Glasuren kannst du entweder großflächig verstreichen, die Cookies zur Hälfte eintauchen oder mit einem Löffelschwenk oder Pinselstrich zufällige Muster aufmalen.

Puderzuckerglasur oder weiße Schokolade bietet sich auch für bunte Cookies durch vegane Lebensmittelfarbe an. Diese werden aus Beeren oder Gemüse hergestellt und sind als vegan gekennzeichnet. 

Achtung: Im Supermarkt finden sich eher Farben, die tierischen Urpsrungs sind. So wie z.B. E120, auch Karmin oder Cochenille genannt, das aus Schildläusen gewonnen wird.

Du kannst natürlich auch einfach selber deine Glasur färben, indem du einen Teil des Zitronensafts mit buntem Püree, Saft oder anderem Farbmaterial ersetzt. Himbeerpüree gibt dir eine zarte Rosafärbung, zerdrückte Heidelbeeren ein sattes Dunkelblau und eine Prise Kurkuma ein strahlendes Gelb.

Zum Trocknen der Glasur plane mindestens 30 Minuten zusätzlich ein.

Auf diesem Fundament kannst du nun noch Fondantbilder platzieren, Streudekoration aufbringen oder vegane Schokoladenrapsel verteilen.

Veganer Fondant

Fondant enthält manchmal tierische Gelatine und wird mit Lebensmittelfarbe gefärbt. Daher solltest du hier besonders auf die vegane Kennzeichnung achten oder statt Fondant Marzipan nutzen.

Als Glasur für Cookies eignet sich Fondant nicht, da er nicht gut an der Oberfläche kleben bleibt, wenn du ihn nicht zusätzlich erwärmst. Auf einer bunten Puderzuckerglasur aber kann man wunderbar kleine Bilder festkleben.

Schnapp dir die Weihnachtsplätzchen-Ausstecher und werde kreativ! Wie wäre es mit einem heidelbeerblauen Puderzuckerguss mit kleinen gelben Fondant-Sternen als Gute-Nacht-Cookies? Oder weiße Blumen auf himbeerrosa Grund für eine Gartenparty?

Zuckerstreusel & andere Streudekoration

Auch hier ist Vorsicht bei den Lebensmittelfarben angesagt. Die veganen Alternativen gibt es aber inzwischen in allen Farben und Formen, sodass auch hier auf nichts verzichtet werden muss.

Am Besten kommen bunte Streusel auf weißer Glasur zur Geltung. Aber auch außergewöhnliche Kombinationen setzen optische Akzente wie weiße Zuckerkugeln auf dunkelblauem Guss oder Blattgoldflocken auf sonnengelbem Untergrund.

Schokoladenraspeln

Vegane Schokolade lässt sich so gut verarbeiten wie Milchschokolade und kann geraspelt oder gehackt aufbringen. Auch sie braucht Klebstoff auf der Oberfläche des Zitronen-Cookies und ist daher die einzige Dekoration, die am besten direkt nach dem Backen aufgebracht wird.

Die zu kühlenden Cookies verteilst du auf dem Kuchengitter und raspelst oder streust die vegane Schokolade direkt darüber. So schmelzen sie nur ganz wenig an und bleiben daher haften, behalten aber die von dir gewünschte Struktur bei.

Auf weiße Schokoladenraspeln kannst du auch noch etwas Kokosraspeln streuen. Die bleiben in der Schokolade gut kleben, schmelzen aber nicht selber. 

Lass es dir schmecken!

Tipp: Schau doch mal bei der lieben Vivien vobei, zusammen mit ihr habe ich ein LIVE BACKEN zu diesen leckeren Zitronen Cookies veranstaltet.

Dir hat das Rezept der Zitronen Cookie vegan geschmeckt?

Ich freue mich riesig über dein Feedback zu diesem Rezept hier in den Kommentaren. Verlinke mich unbedingt bei Instagram mit deinem nachgekochtem Bildern. Darüber freue ich mich wirklich sehr! Ich möchte immer gern wissen, wie dir mein Rezept gelungen ist und wie es dir geschmeckt hat.

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